Warum Sicherheit Dich nicht wachsen lässt und es keine 100% Sicherheit gibt

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Was ist Dir wirklich wichtig im Leben? Ist es Dir wichtig ein regelmäßiges Einkommen zu haben? Fühlst Du Dich sicher, wenn Du etwas tust was Du schon immer so getan hast und was Dir leicht von der Hand geht? Ist es Dir wichtig in einem Haus oder einer Wohnung zu leben die Dir irgendwann einmal Dir gehört und eine Alterssicherung darstellt? Geben Dir bestimmte Menschen, wie z.B. Dein Partner Sicherheit? Fühlst Du Dich sicher, wenn Du einen bestimmten Geldbetrag auf dem Konto hast? Ist es Dir wichtig, dass das Leben gleichmäßig verläuft ohne jegliche Unwägbarkeiten?

Wie wichtig ist Sicherheit für Dein Leben? Welche der oben genannten Gegebenheiten machen Dein Leben sicher? Und was wäre, wenn etwas fehlen würde? Was wäre dann mit Deinem Leben los? Was wäre, wenn alles was für Dich Sicherheit bedeutet nicht mehr da ist? Wie sähe Dein Leben dann aus?

Mein Leben war auch mal sehr sehr stark auf Sicherheit ausgelegt. Doch erst als die einzelnen Sicherheitskomponenten wegbrachen wurde ich mutiger und begann selber wieder aktiv, kreativ, neugierig und lebendiger zu werden.

Warum ist das so? Sicherheit ist eines der Bedürfnisse eines jeden Menschen und manchmal steht es mehr und manchmal weniger im Fokus. Und es kann sein, dass Du es Dir in Deiner Komfortzone so gemütlich eingerichtet ist, dass Sicherheit ein bedeutender Bestandteil Deines Lebens ist. Was passiert nur dann mit Deinen anderen Bedürfnissen wie z.B. persönliche Weiterentwicklung, Vielfalt oder Bedeutsamkeit, wenn Dein Leben auf Sicherheit ausgelegt ist? Was für einen Einfluß hat Dein Sicherheitsdenken auf die Liebe?

 

Was steht bei Dir an? Was möchtest Du nun angehen? Was liegt Dir schon lange auf Deinem Herzen und Du zögerst mit der

Sicherheit kann Dich davon abhalten Dein volles kreatives Potential zu entfalten oder ein Risiko einzugehen. Sicherheit kann Dich auch davon abhalten einen Fehler zu machen und daraus zu lernen. Sicherheit kann Dich auch davon abhalten Eigenverantwortung zu übernehmen. Es kommt immer darauf an wie wichtig Dir Sicherheit ist. Ohne ein Dach über dem Kopf fällt es sicherlich schwer sich kreativ auszudrücken, dies steht außer Frage. Doch es kann sein, dass Du scheinbar alles besitzt, was Dein Leben sicher erscheinen läßt und Du wirst nur durch Deine eigenen Gedanken zurückgehalten, die Dir erzählen: „Ich habe doch alles“, „Ich bin zu alt“, „Das ist wertlos was ich mache“, „Es könnte ja ein Krieg ausbrechen“ usw. und dann machst Du Dir es in der Komfortzone schön gemütlich und bleibst mit Deinem Popo auf der Couch sitzen.

Von jeher waren die Menschen bestrebt, das unerklärliche in einen Rahmen zu packen, nicht umsonst sind die Religionen entstanden, um uns Menschen Hals zu geben, um Dinge und Phänomene zu erklären, die weitab von unserem bekannten Sicherheitsdenken entstehen.

Sicherheit ist wichtig, doch sie kann uns auch einengen und sogar Angst machen. Sicherheit ermöglicht uns so weiter zu machen wie bisher. Sicherheit beschützt uns vor Risiken. Möchtest Du in einem Staat leben der komplett bewacht, abgesichert und geschützt ist und Du vielleicht nur noch mit Waffe aus dem Haus gehen kannst? Das ist ein krasses Bespiel, aber ich meine das es verdeutlicht, wir können unser Leben und unseren Staat nicht auf einem Fundament der 100% Sicherheit aufbauen, das macht uns unfrei und basiert auf dem Gefühl der Angst. Die Schlösser auf dem Foto verdeutlichen dies so schön. Wir versuchen die Liebe zu einem anderen Menschen abzusichern, festzuhalten, doch je mehr wir das tun, desto mehr engen wir die andere Person und auch uns selber möglicherweise ein.

Was wenn Du ein Haus hast, das als Altersvorsorge dient und Du vor der Rente stirbst? Was wenn Du einen sicheren Job haben, der Dich aber krank macht und total frustriert und Dich hindert Dein kreatives Potential zu entfalten? Was ist wenn Personen sterben, die Dir Halt und Sicherheit gegeben haben? Was wenn Dein Partner sich von Dir abwendet, der Dir Sicherheit gegeben hat?

Vielleicht magst Du mal in Dich hineinhorchen und nachspüren, wo Du einen Schritt aus der Komfortzone machen könntest? Wo könntest Du mal in die Öffentlichkeit treten, zu dem Preis, dass es eventuell peinlich wird? Welches Projekt willst Du angehen, wo der Erfolg vielleicht gerade am Anfang fraglich ist, es Dir aber sehr am Herzen liegt? Was könntest Du Dich trauen, was Du vorher noch nie getan hast, aber Dein Herzenswunsch ist?

Wenn wir Sicherheit um den Aspekt des Vertrauens erweitern bekommt Sicherheit eine andere Wertigkeit. Wenn Du vertraust, kannst Du Dir Deines Erfolges sicher sein. Wenn Du vertraust, öffnen sich vielleicht neue Möglichkeiten, für einen Job der z.B. mehr Freude macht. Wenn Du vertraust, kannst Du Dir der Liebe Deines Gegenübers sicherer sein. Und es geht hier nicht um blindes Vertrauen, sondern um das Vertrauen in Gott oder das Große Ganze oder wie auch immer Du es nennen magst. Es geht um ein Vertrauen, dass aus Deinem Bauchgefühl entspringt und das im Einklang mit den Bedürfnissen Deiner Seele steht. Vertrauen, das Dir sagt, ja es gut die Komfortzone zu verlassen um zu wachsen und  Dich weiterzuentwickeln. Vertrauen, dass Dir vermittelt, es ist okay Angst zu haben, wirst Du die Angst aber überwunden haben, wirst Du noch mehr Vertrauen haben und kannst auf dieser neuen Basis ein neues Sicherheitsfundament errichten.

Und zu welchem Bereich Deines Lebens benötigst Du eine neue Einstellung in punkto Sicherheit? Wo willst Du kreativer und aktiver werden und mehr vertrauen?

Je mehr Du wagst, desto mehr wächst Dein Vertrauen. Simply do it!

 

Ich freue mich von Dir zu hören.

Von Herz zu Herz

Anja

 

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