Warum Deine bewusste Motivation Dein Leben verändern wird

Komisch manchmal fällt es mir ganz leicht Sport zu machen und manchmal sitze ich lieber auf der Couch, obwohl ich es mir doch fest vorgenommen habe. Vielleicht kommt Dir das bekannt vor, dass Du manchmal ganz leicht aufstehen kannst und an anderen Tagen am liebsten im Bett liegen bleiben würdest? Oder Du bist zu bestimmten Zeitpunkten sehr konsequent was Deine Ernährung angeht und an anderen Tage lauert der Schweinehund an jeder Ecke? Wie sieht es mit der Umsetzung Deiner beruflichen Pläne aus, gibt es da auch diese Motivationstiefs?

warum-motivation-1Schmerz und Freude

Wie schaffst Du es trotzdem Dich immer wieder selbst zu motivieren? Und wie schaffst Du es, dass Du an immer mehr Tagen motiviert bist und Deine Ziele immer leichter erreichst?

Wir Menschen handeln immer aus nur zwei Gründen

1. um Schmerz zu vermeiden

oder

2. um mehr Freude zu erhalten

Wenn Du z.B. zu der Schokolade greifst, möchtest Du schnell ein Bedürfnis befriedigen. Du gibst Deinem Bedürfnis nach, um schnell Freude zu erfahren. In dem Moment schaffst Du es nicht den kurzfristigen Schmerz auszuhalten und etwas anders zu machen, weil Dir Deine langfristige Freude bzw. der langfristige Schmerz nicht klar ist, den Du erfahren wirst, wenn Du viel und gehäuft Deinem Bedürfnis nachgibst und zu viel Schokolade regelmäßig ist.

 

OFT IST DAS WAS DU KURZFRISTIG AM MEISTEN VERMEIDEST, DASS WAS LANGFRISTIG DIE BESTEN RESULTATE ERZIELT

Nun ist es also wichtig herauszufinden, was Dich mehr motiviert, der langfristige Schmerz oder die Freude. Wir nehmen hier nochmal ein Beispiel, dass auch das Essen betrifft.

Stell Dir folgendes vor:

Du wachst eines morgens auf und wiegst 200 kg. Was motiviert Dich mehr Deine Gesundheit ernst zu nehmen und was macht es Dir leichter Dich selbst zu motivieren? Schmerz oder Freunde?

  1. Szenario:
    Mein Arzt sagt mir, wenn ich nicht abnehme, bin ich gefährdet einen Herzinfarkt zu bekommen. Wenn ich mich selber in der Zukunft sehe mit diesem Gewicht, schreckt mich dass sehr ab. Wenn ich ein Bild von mir mit diesem Gewicht an den Kühlschrank hänge, stoppt mich das mehr zu essen. Wenn ich mich selber so angucke würde ich realisieren, wie unglücklich ich bin und wie ich aussehe. Das wäre genug Motivation einen Apfel anstatt Chips zu essen. Wenn ich zu  dem noch genauer wüsste was alles in Chips enthalten ist, wäre ich noch eher in der Lage mich gesünder zu ernähren. Die Wahrnehmung der Realität hilft mir sehr dabei mich selber zu motivieren. Wenn mir zudem noch jemand sagen würde, dass ich sehr krank und ungesund aussehen würde, wäre das ein zusätzlicher Ansporn für mich mein Leben positiv zu verändern.
  2. Szenario:
    Ich bin das komplette Gegenteil von der oben beschriebenen Person. Alle diese Beispiele würden bei mir dazu führen, dass ich mich noch mehr verstecke und noch mehr esse. Das Ganze zieht mich runter und ich fühle mich ausgebremst. Das ganze flößt mir Angst ein und stresst mich. Als Resultat esse ich noch mehr. Es motiviert mich mehr, wenn ich umgeben bin von Menschen die eine tolle Ausstrahlung haben und ihr Leben lieben. Wenn der Doktor mir sagen würde, dass mein Energielevel und mein Durchhaltevermögen im Schlafzimmer reduziert ist, wäre das ein riesen Ansporn für mich. Ich würde mich meines Wohlbefinden annehmen, um wieder mehr Freude im Schlafzimmer zu empfinden. Ich würde mir ein Foto von glücklichen zufriedenen Menschen mit einer guten Figur an den Kühlschrank hängen. Eine klare Version von meinem Leben und meinem Körper halten mich davon ab zu viele Chips zu essen und statt dessen eine Apfel zu essen. Familie und Freunde, die mich unterstützen mein Leben zu verändern, motivieren mich.

Zu welchen Typ gehörst Du, der motiviert wird, wenn er das Worstcase Szenario vor Augen hat oder zu dem Typ Mensch, der sich an der Freude orientiert, die auf ihn wartet wenn er sich ändert?

 

WENIG UND OFT MACHT ZULETZT VIEL

Hast Du Dein Ziel definiert, kannst Du Dir die folgenden Fragen stellen, um Dir darüber klar zu werden was Dich wirklich motiviert. Beantworte die Fragen am Besten schriftlich.

Und dann stelle Dir auch folgende Fragen:

Wenn Du Dir die Antworten anschaust, wirst Du vielleicht herausfinden was Dich am meisten motiviert. Der Schmerz oder die Freude.

Visualisierung ist stärker als Willenskraft

Halte Dir am besten täglich den Schmerz bzw. die Freude, dass was Dich am meisten motiviert, vor Augen und male Dir das Szenario aus. Es geht hier darum, sich das Ganze auch vor dem inneren Auge vorzustellen und zu spüren, wie sich das ganze in Deinem Körper anfühlt. Das heißt ganz in die Situation in der Zukunft einzutauchen, was siehst Du, wen siehst Du, wie bewegt sich Dein Körper, was hörst Du für Stimmen, was riechst Du, was schmeckst Du. Das wird Dich dabei unterstützen deinem Ziel immer näher zu kommen. Unser Gehirn kennt keinen Unterschied  zwischen bewussten Erleben und der Visualisierung eine gewünschten Zustandes. Deine Vorstellung ist sogar zehnmal stärker als Deine Willenskraft.

Oft ist das was Du kurzfristig am meisten vermeidest, dass was langfristig die besten Resultate erzielt. Je klarer Du Dir über Deinen Saboteur im Kopf wirst desto besser. Dein Gehirn kann dann, das Ereignis was Du vermeidest, mit etwas positiven verknüpfen und Du wirst ganz natürlich motiviert werden. Du würdest z.B. einen Apfel mit Freude, Genuss und Selbstliebe verknüpfen, anstatt mit einem Muss oder Ersatz für Schokolade. Dein Gehirn braucht 30 Tage um diese neuen Assoziationen herzustellen. Wichtig ist, dass Du Dir regelmäßig und kontinuierlich den Schmerz bzw. die Freude vor Augen führst.

Veränderung ist ein Prozess. Gib nicht auf, sondern erinnere Dich immer wieder daran, warum Du es tust und wie Dein zukünftiges Ich leben möchte.

Ich liebe übrigens auch Schokolade, doch bin ich bestrebt mein Leben nach folgendem Sprichwort zu Leben:
„Wenig und oft macht zuletzt viel“.

Wenn Du Dich auch in einer Situation befindest, in der Du etwas verändern möchtest,
dann melde Dich zum Erstgespräch Mut zur Veränderung an.

Ich freue mich auf Dich

von HERZ zu HERZ

Anja

PS: HIER noch meine Lebensfreude Tipps

… und HIER geht es weiter zu meinen anderen Blog Artikeln.

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