Banalitäten im Kopf oder Gedanken neu ausrichten

Gestern hatte ich ein sehr anrührendes Gespräch. Bei und auch besonders nach dem Gespräch wurde mir wieder klar, wie klein und unwichtig meine Baustellen sind im Vergleich dazu, was andere Menschen durchleben. Und dass ich so dankbar für meine Gesundheit bin, wofür ich Angesichts des Gesprächs wirklich noch mehr Anerkennung und Dankbarkeit aufbringen könnte.

Dankbarkeit

Daher habe ich mir auch erlaubt mit meinem Inneren Kritiker ein ernstes Wörtchen zu sprechen, als es wieder anfing meinen Körper zu kritisieren… Gerade im Hinblick auf das berührende Gespräch hatte ich hier nochmal so ein AHA-Erlebnis. Mein innerer Kritiker kann verflixt nochmal dankbar dafür sein, dass er in so einem tollen Körper wohnen darf ;-). Dies ist eine Möglichkeit sich den wiederkehrenden Gedanken zu nähern: Anerkennen, Annehmen und loslassen…. Hierbei geht es auch immer wieder um Vergebung. Vergebung gegenüber Dir selbst, dass Du Dir so lange den falschen Schuh angezogen hast und Deinem Unterbewusstsein so viel Aufmerksamkeit und Energie geschenkt hast. Das ganze natürlich auf eine sanfte und liebevolle Weise ;-). Vergebung können wir nur in uns selbst erfahren, egal ob wir uns vergeben oder jemand anderem. Es geht immer wieder darum, von der Anklage über das Erkennen und Annehmen zu der Liebe zu gelangen.

 

Überleben sichern

Wir Menschen sind alle Egoisten und dies ist ja auch gut so, sonst würden wir nicht überleben. Egoismus bedeutet auch Eigeninteresse und Eigennützigkeit. Ja und wer als nur Du ganz alleine, weiß was Dir gut tut und was Deinen Interessen dient. Dein Überleben steht somit im Mittelpunkt Deines Lebens. Und so arbeitet auch Dein Kopf, er ist ständig damit beschäftigt Dein Leben zu reflektieren und wägt ab was gut oder schlecht ist für Dich. Wobei diese Stimme, die Dir ständig Dinge ins Ohr flüstert über 90 % von Deinem Unterbewusstsein gesteuert wird. Die meiste Kommunikation findet nicht mit anderen Personen statt, sondern zwischen Dir und Deiner inneren Stimme. Woher entnimmt Dein Unterbewusstsein denn die Informationen? Die stammen aus ganz unterschiedlichen Quellen, z.B. von Menschen die Dich großgezogen haben oder aber auch vom kollektiven Bewusstsein, dass über Generationen geprägt wurde. Daher ist die Stimme im Kopf somit nicht objektiv, sondern subjektiv geprägt.

Gerade wenn es Dir nicht so gut geht, kennst Du vielleicht das Syndrom, dass der Kopf Dir sagt was für ein armes Würstchen Du bist, wie schlecht es Dir geht und dann geht es richtig los, alle alten Glaubenssätze werden aus der Versenkung hoch geholt wie z.B.

Diese Reihe läßt sich ins Unendliche fortsetzen. Glaubst Du diesen Gedanken? Sind sie wirklich war? Bist Du das der das da denkt?

Gedanken verändern

Gute Nachricht, Nein das bist nicht Du sondern Dein Unterbewusstsein und auch meins produziert fortwährend diese Gedanken. Immer und immer wieder. Und zweite gute Nachricht Du kannst die Gedanken verändern bzw. annehmen und loslassen. Wichtig finde ich immer im Hinterkopf zu behalten, zuerst kommt der Gedanke. Also warum nicht an was Hilfreiches und Schönes Denken. Und es geht hier nicht um positives Denken und verdrängen, sondern um wirkliche Annahme was ist und dann go, auf zu neuem Denken.

Mir hilft es mir immer und immer wieder mich zu erinnern, wie verdammt gut es mir geht und wie unendlich dankbar ich sein kann. Der Fokus verändert sich so total. Eine einfache Blume oder einen Blick in den sonnigen Himmel bringt mich da schonmal ganz ganz schnell zum weinen, weil ich einfach so dankbar bin. In diesen Situationen ist einfach kein Platz für den innern Kritiker. Was gibt es wunderbares als im Moment zu sein und einfach zu genießen und sich zu freuen, wie es gerade im Moment ist, denn unser Leben ist nur eine Aneinanderreihung von unendlich vielen geschenkten kleinen Momenten, die im ganzen unser Leben ausmachen. Ja und nicht jeder Moment ist so wie wir Ihn gerne hätten. Hier liebe ich diese Weisheit zu beherzigen (klappt nicht immer, aber immer öfter):

Der Meister sagt: >>Wenn du weinen mußt, weine wie ein Kind. Auch du warst einmal ein Kind, und weinen war eins der ersten Dinge, die du in deinem Leben gelernt hast. Denn es gehöre zu deinem Leben. Vergiß niemals, daß du frei bist, und daß es nicht peinlich ist Gefühle zu zeigen. Schrei, schluchze heftig, sei laut, wenn dir danach ist – denn so weinen die Kinder, und sie wissen, wie sie ihr Herz schnell beruhigen. Hast du schon einmal, bemerkt, wie Kinder aufhören zu weinen? Irgend etwas bringt sie auf andere Gedanken, irgend etwas lenkt ihre Aufmerksamkeit auf ein neues Abenteuer. Kinder hören schnell auf zu weinen. So wird es auch bei dir sein – aber nur, wenn du wie ein Kind weinst.<<

 

(Paulo Coelho – Der Wanderer)

Drum goodbye Banalitäten im Kopf und welcome Dankbarkeit

Ich wünsche Dir, dass Du mit Achtsamkeit immer mehr und mehr lernst die Gedanken zu erkennen und zu entlarven die Dich blockieren. Und ein Blick nach rechts und links hilft Dich selbst nicht so wichtig zu nehmen. Wenn Du Dich anderen Menschen öffnest Ihnen zu hörst, öffnet sich auch ein Türchen in Dir und für Dein Leben.

von Herz zu Herz

Anja

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